72 Kommentare zu “Uneinsichtig.

  1. Super dein Einsatz für die Sache! Ich hab das auch ständig mit Hindebesitzern. Wir wohnen am Stadtrand und haben 2 freilaufende Katzen. Manche finden es richtig toll wenn die Hunde unsere Katzen jagen können. Hab da auch die gleichen Probleme. Und die Leute? Null Einsicht.
    Mach weiter so!!!!

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  2. Ich habe schon richtig gut erzogene Hunde getroffen, die auch ohne Leine hörten und nicht auf alles und jeden losgingen. Die dürfen gern frei rumlaufen. Hier gibt es spezielle Hundauslaufgebiete. Da dürfen von mir aus auch die unerzogenen Hunde frei laufen. In Deinem Fall war das eben „nur“ ein Naturschutzgebiet und die Gefahr, dass das Verhalten von Hund und Halter Konsequenzen hat, ist gering. Die soll sich mal von einem Jäger (gut, die sind für mich auch ein rotes Tuch) erwischen lassen, wenn ihn Hund das Wild jagt. Das macht sie dann sicher nicht nochmal.

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    • Der Gesetzgeber macht zwischen „Erzogen gut oder weniger gut“ keinen Unterschied. Die Gesetze gelten für Alle. Bei uns gibt es im NSG Kontrollen durch das Ordnungsamt. Ich habe mich dort schon mit den Mitarbeitern unterhalten und habe mich gewundert, wieviel Anzeigen die täglich schreiben.

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  3. Es ist kein Wunder, warum es so viele Menschen gibt, die Hunde hassen (bzw. deren Halter). Wenn jeder Hundehalter sein Tier anleinen würde und deren Häufchen entfernen würde, gebe es ein viel friedlicheres Miteinander. Aber es gibt leider viel zu viele unbelehrbare Menschen, die ihren eigenen Regeln folgen. Das ist sehr schade.

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    • Wobei ich betonen möchte, als Tierliebhaber bin ich auch ein Hundefreund. Es sind die Hundehalter, die nicht wissen wie man sich zu verhalten hat, die mich regelmäßig zur Weißglut bringen. Einige sind so unbelehrbar, da ist irgendwann jedes Wort zuviel.

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  4. Gut, daß die Gedanken frei sind, meine sähen wahrscheinlich jetzt aus wie die Wutsmilies in Comics! Soviel Ignoranz wie von der Hundebesitzerin ist kaum noch zu überbieten. Nur gut, daß es viele verständige Hundehalter gibt!
    Liebe Grüße
    Monika.

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  5. Ein unendliches Thema – und ich teile deine Sicht der Dinge. Es ist das Pendant zum Thema „Nachbars Katze braucht ihren Freiraum auf der Lauer liegend unter unserem Vogelhäuschen“…
    Mein Hund, meine Katze –

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  6. Ich bin auch ständig am Überlegen, was man gegen diese Hundebesitzer tun kann. Große Schilder aufhängen, war mal eine Idee. Das Kleingedruckte liest ja keiner. Manche wissen vermutlich auch nicht einmal wo sie sich da aufhalten und den Hund laufen lassen.
    Da müssten auch andere Hundebesitzer mal etwas sagen. Als Naturschützer wird man ja eh nicht ernst genommen.

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    • Nach meiner Erfahrung helfen Schilder garnichts. Persönliche Ansprache. Freundlich und nett. Erklärungen was da angerichtet wird.
      Ich habe soviel erlebt, da könnte ich ein Buch schreiben. Das Extrem war, dass der Besitzer eines Schäferhundes sein Tier auf mich gehetzt hat.
      Zum Glück habe ich für solche Fälle Pfefferspray dabei.

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  7. Heutzutage stimme ich dir 100%ig zu! In jungen Jahren hatte ich einen Hund, den ich von der Leine ließ, flatterte ein Rebhuhn auf oder rannte ein Hase davon, schwupps war mein Hund über alle Berge. Dann kam der Tag, als ich im Wald um eine Ecke bog, vor mir stand ein Jäger mit Gewehr, davor mein zitternder Hund, der wieder einmal vorgerannt war. Der jäger sagte:Gut, dass du kommst, sonst hätte ich ihn jetzt abgeknallt, er ist hier als Wilderer bekannt, ich habe leer geschluckt und von da ab den Hund an einer langen Leine ausgeführt. Wenn ich mir nochmals einen anschaffen würde, dann nur mit einem Training in einer guten Hundeschule und mit Leine!
    Danke Jürgen für deinen Einsatz.
    Herzliche Grüße
    Ulli

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    • Hallo Ulli,
      ich danke Dir für Deinen Mut, als Jemand der beide Seiten kennt, für Deine ehrlichen Worte. Das beeindruckt mich sehr. Hoffentlich lassen sich davon auch die Hundehalter beeindrucken, die ich mit meinem Beitrag ansprechen möchte.
      LG Jürgen

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      • Danke, Jürgen 🙂
        ich fürchte nur, dass es die ewig Unbelehrbaren gibt, weil sie meinen, es wäre cool oder hundegerecht oder was weiß ich – als ich in Berlin lebte, traf ich einige von ihnen und wehe man sagte etwas, dann wurde gleich ein Kübel Schimpfwörter über einen gegossen 😦
        Aber wir bleiben dran, nicht wahr, jede und jeder mit den eigenen Themen!
        herzlichst, Ulli

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      • Sicher gibt es die Unbelehrbaren und die wird es auch weiterhin geben. Das Gegenteil zu glauben wäre blauäugig. Aber auch kleine Erfolge sind Erfolge. Deshalb kämpfe ich weiter. Jeden Tag.
        LG Jürgen

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  8. du sprichst mir total aus dem Herzen…..ich weiß wovon ich rede, denn wir hatten 13 Jahre lang einen Golden Retriever und ich hatte so einige Begebenheiten mit total uneinsichtigen Hundebesitzern!

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  9. Hallo Jürgen,
    ich habe keinen Hund aber abgesehen davon befürworte ich die Leinenpflicht ganz allgemein.
    Sie dient dem Schutz und Sicherheit von Hund, Herrchen, Frauchen und allen, denen der Hundebesitzer begegnet.
    Es gibt halt solche und dann natürlich überall und immer wieder „solche“!!! 😉
    Lieben Gruß
    moni

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    • Hallo Moni,
      das sehe ich auch so. Sicher braucht auch ein Hund seinen Auslauf. Auslauf kann man den Tieren auch an langen Leinen bieten. Wo ein Wille, da ein Weg. Es gibt nun einmal Regeln, an die man sich halten muß. Für manche Leute ist es aber schwer einzusehen.
      LG Jürgen

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  10. 🙂 nun möchte ich aber eine Lanze brechen für die Hundebesitzer, die anders sind 🙂 Ich kenne diese Hundebesitzer, die ihr da beschreibt, und ihr schimpft da ganz zurecht!! Mich nerven die auch, aber es gibt eben wie überall solche und solche.
    Andersherum erlebt man nämlich auch so einiges: Jogger/Radfahrer, die nach Hunden treten, obwohl sie bei Fuß an der Leine sind und Jogger/Radfahrer noch nicht mal anschauen. Diese Hunde (ich kenne zwei, bei denen das so war) haben ab dann jeden Jogger/Radfahrer angegangen.
    Eltern, die ihre Kinder einfach auf Hunde loslassen ohne VORHER den Besitzer zu fragen. Hinter meinem Rücken hat sich mal ein Kind im Beisein ihrer Mutter ins Ohr meiner Hündin gekrallt und nicht mehr losgelassen. Während meine Hündin mich mit schmerzverzerrt herausquellenden Augen hilfesuchend ansah, fand´s die Mutter ganz ok. Wenn meine Hündin da nach dem Kind geschnppt hätte, es wäre ihr gutes Recht gewesen, sie war in diesem Moment größter Not! Hat sie zum Glück nicht, die Gute…
    Aber so gibt es eben tausende Geschichten, so herum und so herum 🙂

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    • Natürlich gibt es auch verantwortungsvolle Hundehalter. Je mehr desto besser. Das ist unbestritten. Um die geht es aber nicht. Es geht hier ausschließlich um die, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden. Diese Menschen müssen wir versuchen zu ändern. Das sollte unser Ziel sein. Für alle die Verantwortung zeigen … Daumen hoch.

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      • Das Problem, sind wie leider überall, die wenigen schwarzen Schafe. Diese machen zwar nur einen Bruchteil aus (obwohl ich diesen nicht als verschwindend Gering betrachteten würde), machen aber allen anderen das Leben schwer. Das es Möglich ist diese Menschen zu ändern glaube ich aber leider nicht, heisst aber nicht das man es nicht Versuchen muss.

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  11. Ich habe auch einen Hund. Wo immer möglich lasse ich ihn laufen. Das bedingt natürlich auch die Möglichkeit dazu. Dennoch versuche ich so gut wie möglich Rücksicht auf Mensch und Tier zu nehmen. Im Naturshutzgebiet hat der Hund eigentlich auch an der Leine nichts zu suchen. Dennoch kann auch ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass mein Hund irgendwo mal ein Tier aufscheucht.

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    • Wenn alle so denken würden, wären wir schon einen Schritt weiter. Letztlich ist aber jeder Hundehalter für sich und sein Tier verantwortlich
      Sorry für die späte Antwort. Ich habe den Kommentar gerade im Spam entdeckt.

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      • Es geht einfach um gegenseitige Rücksichtnahme. Vor allem vom Hundehalter, aber auch für mich und meinen Hund. Sicher ist niemand ohne Tadel. Aber es gibt genug Möglichkeiten den Hund Auslauf zu ermöglichen, dass muss nicht gerade dort sein wo es andere stört.

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      • Genau. Das sehe ich alles auch so. Ich habe da so meine Erfahrungen.
        Es wurden schon im NSG Hunde auf mich gehetzt, nur weil ich in aller gebotenen Freundlichkeit auf die Problematik hingewiesen hatte.

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  12. Jürgen, diese Erfahrung macht man doch immer wieder. „Die lieben Hundchen“ tun nichts, dürfen aber alles; doch sie sind nicht schuld, sondern die Halter = man möchte sie manches Mal schütteln.
    Doch so lange Hunde mehr geduldet werden als Kinder (wage mal dein Kind oder Enkel in der Öffentlichkeit seinen Darm entleeren zu lassen), werden wir die Welt/Einsichtigkeit der Menschen nicht ändern.
    LG Ruth

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    • Danke Ruth,
      ich denke, dass Du meinen Blog lange genug kennst, um mich einschätzen zu können. Wenn ich schreibe „meine Halsschlagader schwillt“, dann hat mich etwas über die Maßen aufgeregt. Du hast in allen Punkten Deines Kommentares vollkommen Recht. Aber ich kann nicht einfach zuschauen. Ich melde mich dann deutlich zu Wort. Wenn ich nur wenige Leute ändern kann, bin ich zufrieden.
      LG Jürgen

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  13. Wenn ich mir einen Hund anschaffe, muss ich mich auch an die – jedem eigentlich klaren – Regeln halten. Ein Hundeführerschein wäre nicht schlecht.

    Als ich mit meinem Kleinkind mal spazieren ging und ein Hundehalter mit Hund ohne Leine an uns in der Stadt vorbei lief, habe ich ihn gebeten, den Hund, der größer war als unsere Tochter, anzuleinen. Seine Antwort darauf war, ich solle doch meinen Balg an die Leine nehmen. 🤬😡🤯

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  14. Ich bin da ganz deiner Meinung. Ich mag Hunde sehr, aber das muss doch wirklich nicht sein! Die Hunde können ja nichts dafür, aber die Besitzer! Ich bin selbst schon beim Radeln übel gebissen worden und kann es immer gar nicht glauben, wie schlecht manche Hunde hören und trotzdem ohne Leine laufen.

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    • Am Ende ist der Halter verantwortlch. Was willst Du aber machen, wenn selbst Gesetze keinen Eindruck hinterlassen.
      Frage so einen „Dümmling“ doch mal, warum er nicht bei Rot über eine Kreuzung fährt. Dann macht er obendrein noch ein „dummes Gesicht“.

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  15. Grüß dich Jürgen
    Man sollte es nicht glauben aber es ist Wahr. Möchte doch zu gerne wissen, was die Dame sagen würde, wenn ein Löwe auf ihren Hund losgelassen. Mit der Begründung, der hat auch ein Recht zu spielen. ich denke sie wäre, milde ausgedrückt, entsetzt über meine Argumentation. Das so ein Ente über ihre Argumentation entsetzt sein könnte, kommt der Dame aber nicht in den Sinn. Herr lass es Einsicht rieseln.
    Lg Robert 😉

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    • Hallo Robert,
      leider muß ich so etwas fast täglich erleben. Es geht mir auch nicht darum einzelne „Dumme“ zu denunzieren. Ich möchte den vielen „Anderen“ vor Augen führen was sie da tun.
      Wenn auch nur einige Leute ihr Verhalten ändern, hat sich der Einsatz für mich gelohnt.
      LG Jürgen

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