28 Kommentare zu “„Linsenfutter´s Sonntagsserie Reminder.“ (6)

  1. Hola und Hallo Linsenfutter. Eigentlich wollte ich mich zurück“melden“, weil ich so lange abwesend war von den schönen Seiten der Natur in Deinem Web. Und dann das hier! Hätte es denn eine Möglichkeit gegeben, sowohl der Gans als auch der Schildkröte das Leben leichter zu machen?
    Du hast es jedenfalls exzellent kommentiert – bis zu meiner Frage. Bin ganz neugierig auf die Antwort.

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    • Es war in einem Schilfgebiet im Naturschutzgebiet mit Betretungsverbot. Bei einem Versuch zu helfen, wäre der Schaden sicher größer als der Nutzen gewesen. So mußte ich mich auf mein Tele beschränken.

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  2. Ach, ja, bei den Bildern schwankt man zwischen Mitleid mit der Graugans, die doch ihre Eier retten möchte, und der Schildkröte, die ja auch nichts dafür kann, daß sie dort gelandet ist, wo sie eigentlich nicht hingehört, aufgrund der Dummheit und Empathielosigkeit der Menschen. Trotzdem hat das ganze natürlich auch ein bissel was von Comedy.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße
    Monika.

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  3. Ich kann mich nicht entscheiden wer mir hier mehr leid tun soll. Darum sehe ich das lieber als amüsant.
    Wollte dir erzählen, dass es hier in Schweden jedes Jahr ein Radioprogramm gibt, das „Die Vogelnacht“ heisst. 8 Stunden lang kann man Vogelstimmen aus dem ganzen Land zuhören. Es wird gleichzeitig auch erzählt welche Vögel das sind. Dieses Jahr waren 74 Vogelarten dabei.
    Nein, ich habe nicht die ganze Nacht dem Radio gelauscht, sondern gestern immer mal eine Stunde wenn ich Zeit hatte. Ist ja möglich dank Internet.

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    • Ändern können wir nichts. Was in der Natur passiert ist „normal“, wenn die Natur es so eingerichtet hat. Was mein Beitrag zeigt ist von Menschenhand gemacht. Man darf das auch amüsant sehen. Schildkröten aussetzen ist verboten. Die Schildkröte als gequälte Kreatur tut mit leid. Die Gans ebenso. Sie verliert ihre Brut. Deshalb tun mir eher die „Dummen“ unter uns leid, die Zootiere aussetzen.

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  4. Hallo Jürgen,
    schade um das Gelege der Gans.
    Leider ist die Schildkröte hier Täter und Opfer in einem.
    Das arme Ding teilt das massenhafte Schicksal der ausgesetzten Wasserschildkröten in unserem Land.
    Es ist eine Schmuckschildkröte (vermutlich eine Cumberland Schildkröte), die hier nicht einheimisch ist. Dein Bildbericht zeigt welche Folgen das auch für einheimische Tiere haben kann.
    Die Wasserschildkröten waren ja als kleine niedliche Babys jahrelang als Ramschware (geringer Preis) über die Ladentische der Zooläden gegangen.
    Sind diese Tiere erwachsen, können sie nicht mehr artgerecht in einer Wohnung gehalten werden.
    Ich kann leider ein Lied davon singen.
    Im Laufe der Jahre sind insgesamt acht Schildkröten auf diese Weise bei mir gelandet.
    Dummerweise hatte ich fünf der Tiere bis letztes Jahr in einem großen 600 Liter Becken behalten.
    Sie wurden aber plötzlich unverträglich miteinander und bissen sich gegenseitig.
    Ich habe die Tiere bis auf zwei im Terrazoo abgeben können.
    Für die sogenannte invasive Art der Rotwangenschildkröte wird allerdings eine Gebühr von 360 Euro fällig.
    Die Cumberlandschildkröte fällt noch nicht darunter (30 Euro Gebühr). Was aber auch bedeutet, das für sie strengere Winter tödlich enden können.
    Das Tier auf dem Foto hat außerdem noch einen Buckel im Rückenpanzer, das ist leider ein Zeichen von Mangel (UV-LIcht, Ernährung etc.) Sie hatte es also noch nie wirklich gut in ihrem Leben gehabt.
    Das Nest hat sie nur als Sonnenplatz benutzt um auf Temperatur zu kommen und die UV-Strahlung aufzunehmen.
    Leider ist bei uns Menschen keinerlei Empathie für diese Tiere vorhanden.
    Hierzulande sind die Leute nur empatisch für Hunde, Katzen, Pferde und vieleicht noch einzelne Nagetiere. Da würde so ein massenhaftes Assetzen sogar in den Nachrichten der Zeitung mit den den vier Buchstaben erscheinen.
    Danach unterscheiden wir uns in Sachen Tierliebe nicht vom Rest der Welt- leider!
    So jetzt habe ich dich aber genug zugetextet.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag

    Liebe Grüße
    Dagmar

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    • Hi Dagmar.
      Das ist mir alles auch bekannt. Die Schicksale der armen, ausgesetzten Kreaturen sieht man häufig. Das bringen nur Menschen ohne Weitblick und Verantwortungsbewußtsein fertig. Denen ist nicht zu helfen. Wer auf der Fahrt in den Urlaub seinen Hund an einem Pfahl festbindet und auf der Autobahn an einem Parkplatz zurückläßt, wird auch kaum vor einem ungewissen Schicksal einer Schildkröte zurückschrecken.
      LG Jürgen

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