52 Kommentare zu “Spatzen. An vielen Orten verschwunden.

  1. Hallo Jürgen,
    einen kleinen Lichtblick bildet das Hausdach bei mir gegenüber, dort hatten letzten Sommer einige Spatzen unter den Dachschindeln ihre Nester, seitdem sehe ich wieder etwas mehr Spatzen rund ums Haus. Sicherlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber eben besser als nichts!
    Liebe Grüße
    Dagmar

    • Hi Dagmar.
      Richtig. Das ist aber genau das, was Spatzen gebrauchen. Mauerlöcher und unter Dachschindeln. Nester in Bäumen usw, ist nicht „ihr Ding“.
      LG Jürgen

      • Interessanter weise ist das Hausdach von gegenüber erst keine 10 Jahre alt.
        Keine Ahnung ob die Besitzer des Hauses wissen, dass sie Untermieter im Sommer haben.
        Ich werde es ihnen auch nicht auf die Nase binden, man weiß ja nie was dann geschieht.
        LG Dagmar

  2. in arte sah ich eine langfristige doku über ein fischadler paar, 2 weibchen waren zuerst das männchen kam später, war anfangs im nachteil, flog jedoch als erster in die selbständigkeit.
    spannende doku, mit guten fotos der einzelnen phasen.

  3. Als ich noch Kind war, hat mich frühmorgens ihr Getschilpe immer geweckt, heute seh ich keine mehr außer beim Besuch im Duisburger Zoo.
    Er ist also schon in der Vorwarnliste, das ist so traurig, ich mag Spatzen so gern. Bei den Erntemethoden bis zum letzten Korn heute fällt mir ein, daß man früher Streifen stehengelassen hat beim ernten, extra für die Tiere, die sich davon ernähren. Da sollte man sich mal wieder drauf zurückbesinnen und die menschliche Gier stoppen.
    Daß sie sogar Untermieter in Storchennestern sind, war mir gänzlich unbekannt, danke für die Info!
    Hoffentlich klappt es, daß der Spatz wieder zurückkehrt!
    Eine gute Nacht wünsche ich dir, liebe Grüße
    Monika.

    • Es wird schwierig, dass sie wieder in der von früher gewohnten Zahl wiederkommen, es sei denn der Mensch ändert sein Verhalten. Bei einigen Bauern habe ich schon gesehen, dass Streifen an Äckern und Feldern stehenbleiben.
      LG Jürgen

  4. Als ich noch ein Kind war, waren sie die häufigsten Besucher in unserem Garten. Inzwischen haben Amseln die Vorherschaft übernommen 🤔
    🌈😘😎

  5. Ich mag Spatzen und kenne sie als sehr muntere und putzige Gesellen. In der Nachbarshaft gibt es eine ganze Schar, die manchmal einen ganz schönen Radau veranstalten ;-). Oft schauen sie auch bei uns vorbei und ich mag es sehr, sie zu beobachten. Liebe Grüße, Birthe

  6. Bei Spatzenfotos fällt mir immer Christian Morgenstern’s „3 Spatzen“ ein:

    In einem leeren Haselstrauch
    Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

    Der Erich rechts und links der Franz
    Und mitten drin der freche Hans.

    Sie haben die Augen zu, ganz zu,
    Und obendrüber da schneit es, hu!

    Sie rücken zusammen dicht an dicht.
    So warm wie der Hans hats niemand nicht.

    Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
    Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

    Besonders Dein erstes Foto hat es mir angetan – das ist Timing!

    • Danke Dir. Das freut mich. Das Gedicht kenne ich auch. Es ist aber lange her, es gehört oder gelesen zu haben. Ich finde es wunderschön und irgendwie passend.

  7. Mit der Abnahme kleiner und großer Freilandhaltungen von Geflügel ging`s mit den Sperlingen bergab.
    Das ist nur ein Grund für die Veränderung des Bestands. Ich erinnere mich an meine Kindheit auf dem Dorf, wo meine Eltern und nahezu alle Nachbarn ein paar Hühner hielten und zur Freude der Spatzen auf dem Hof das Hühnerfutter ausstreuten.

  8. Das sind sehr schöne Vogelfotos, Jürgen. Leider kommen Vögel nicht in meine Nähe, weil ich eine Katze halte. Ich kann auch kein Vogelhäuschen aufstellen. Die Katze würde sich hineinsetzen und ihnen auflauern. Oh je!

    • Es gibt jede Mende Möglichkeiten die Vögelfutterstellen vor Katzen zu schützen. Bei mir laufen 3 Katzen herum. Trotzdem sind hier auch viele Vögel. Einfach mal ins Internet schauen. Alles kein Problem.

  9. Tolle Aufnahmen, lieber Jürgen! Hier im nördlichen Hamburger Umland begegnen wir Spatzen leider selten, um so häufiger aber in Dänemark. Ich liebe es, ihnen dabei zuzusehen, wenn sie in kleinen Grüppchen Sandbäder nehmen oder fröhlich in irgendwelchen Hecken zusammensitzen und zwitschern. 🤗 Schöne Grüße aus dem Norden, Martina

  10. Bei uns sind die kleinen frechen Spatzen immer noch fröhlich, munter und sichtbar…
    Gerade gestern erst spazierten 4 dieser kleinen Gesellen auf dem Rasen umher, mittendrin eine Amsel, die immer wieder mutig auf diese zuging… Leider wollten die Spatzen nichts von ihr wissen… Die Amsel flog weg, die Spatzen blieben!
    Liebe Grüße,
    Elke

  11. Ein Bekannter sagte mir eines morgens auf dem Weg zu unserer Arbeit…“Maria ich habe das Gefühl, die Menschen werden immer mehr und die Vögel weniger.“ Diese Worte bleiben unvergesslich.

  12. leider muss auch ich feststellen, dass fast keine Spatzen mehr zu sehen sind….voriges Jahr noch hatte ich viele an den Futterstellen, heuer leider nur mehr vereinzelt……

  13. … z.B. bei uns, Jürgen, es sind absolut keine Nistmöglichkeiten vorhanden. Das Quartier ist erst vor 28 Jahren entstanden und massiv gebaut. Obwohl rundherum noch viel Natur ist, fehlen die Spatzen, bisher hat sich noch keiner hierhin verflogen, leider!

  14. Jetzt fällt mir ein, wie mal ganze Horden von diesen kleinen Vögeln in unsere Vogeltränken sich gestürzt und gebadet haben mit viel Wasserspritzerei. Jetzt auch hier fast keine mehr…

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