40 Kommentare zu “Waldbaden …

  1. Habe längere Zeit in Oberbayern gelebt, das Alpenvorland genossen. Der Wald übte immer eine erstaunliche Wirkung auf mich aus. Die Waldgrenze war eine wirkliche Grenze, wie ein Übergang in ein anderes Reich. Aber so verstädtert war ich, so „urbanisiert“, dass ich mir beim Betreten des Waldbodens vorkam, als würde ich auf Watte laufen, eingepackt um und um – von Stille, Erholung, Wohlsein.
    Danke, dass du meine Seite abonnierst! Wir schauen „einander“ regelmäßig vorbei? Herzliche Grüße, JL

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  2. Ich finde den Begriff nicht so passend und auch nicht schön. Das gute alte „durch den Wald gehen“ reicht für mich völlig aus 😇..ich liebe den Wald und bin sehr gerne dort…mir missfällt heutzutage das die modernen Menschen selbst im Wald oft viel zu laut sind….

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  3. Ich tauch jetzt ganz erfrischt vom Waldbaden aus deinen Bildern wieder auf, herrlich war es! Auf der Bank am See hab ich lange gesessen. Wunderschöne Bilder!!! ❤
    Einen schönen Abend wünsche ich dir, liebe Grüße
    Monika.

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  4. Das ist hier in Schweden auch ein grosses Thema. Ich verschwinde einfach nur in den nächsten Wald und geniesse. Sehr gerne ganz allein damit ich die „natürlichen“ Geräusche nicht überhöre.
    Wunderschöne Waldbilder. Man kann die Ruhe förmlich spüren.

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  5. Das Blöde am Waldbaden ist nur, dass das so cool ist, anders als Wandern, dass ja jetzt nur wenn es Hiking heißt noch akzeptabel ist.
    Jetzt kommen so viele in den Wald zum baden, dass es fast schon zum Bad in der Menge mutiert. Und allein ein kleiner Blick auf die zu wilden Parkplätzen mutierten Waldbrände reicht, um zu erkennen, dass Achtsamkeit ein sehr dehnbarer Begriff geworden ist.
    Ich verstehe, dass immer mehr Städter zumindest zeitweilig der Tristesse ihrer Wohnblocks entfliehen möchten. Und das ist auch in Ordnung so, so manch einer aber sollte sich ein wenig mehr über die elementaren Benimmregeln im Wald informieren.

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  6. Das Wort „Waldbaden“ steht für eine im Mainstream entstandene Geschäftsidee. Da sind die echten Berg- oder Wanderführer noch gar nicht drauf gekommen. Die bringen einen ja noch zum Schnäppchenpreis auf die Gipfel. Einfach Wandern oder Spazierengehen reicht eben nicht. Schönes WE, auf eigenen Pfaden! 😀

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    • So ist das mit uns Menschen. Selbst im Badezimmer wird immer seltener gebadet. Da wird geduscht. Vielleicht wird der Begriff ja bald auch für den Wald übernommen. Würde mich nicht wundern.
      Auch Dir ein schönes Wochenende. Ich gehe erst einmal duschen. Lach …

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  7. Auf meinen Wanderungen durch Taunus, Odenwald, Spessart und anderswo genieße ich seit vielen Jahren und auch schon, als es diesen eigenartigen Ausdruck „Waldbaden“ noch nicht gab, den Wald, die Natur. Es ist für mich erstaunlich, dass man das heute wohl lernen muss, idealerweise in einem Kurs der Volkshochschule von einem staatlich geprüften Kursleiter im Waldbaden. Daran sehe ich, dass viele unserer Zeitgenossen den Bezug zur Umwelt verloren haben. Aber jetzt wollen wir ja Klima und Umwelt retten.

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    • Wahre Worte. Ich habe zu dem Thema einen Fernsehbericht gesehen und dabei den Begriff „Waldbaden“ aufgeschnappt. Da wurden
      Menschen von „Fachleuten“ begleitet und zum Umarmen und Küssen der Bäume animiert. Ich wußte zuerst nicht ob ich Lachen oder Weinen sollte. Habe mich dann für das Lachen entschieden.

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