42 Kommentare zu “Unser Wald.

  1. Pingback: Unser Wald. | Linsenfutter | ragbag

  2. Ach ja, aber wir müssen uns ja nicht vormachen: Unser Wald leidet und der Mensch ist Schuld. Bei uns ist der Boden so trocken und die immer noch vielerots vorherrschenden Monokulturen machen das noch schlimmer. Ob wir es noch lernen?

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  3. Mein Vater, der mir und später meinem Sohn die Liebe zur Natur und dabei vor allem auch die zum Wald gelehrt hat, hatte einen Lieblingsspruch, der heute seinen Grabstein ziert: „Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern, Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst. “ (Bernhard von Clairvaux)
    Du warst mit deinen Bildern und den lehrreichen Texten dazu jetzt auch ein sehr guter Lehrmeister!
    Danke, daß du uns das wieder in Erinnerung gerufen hast, es ist so wichtig!
    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir und fein, daß du wieder da bist, liebe Grüße
    Monika.

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    • Danke Dir. Ein sehr lehrreicher Satz. Den sollten sich viele Menschen zu Gemüte führen. Das die Wälder verdursten, da können wir nicht viel machen, aber den Müll dort abladen, heißt die Natur mit Füßen treten. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
      LG Jürgen

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  4. Ach, so schön… Und so schlimm. Im Mittelgebirge hat es wieder kaum geregnet und der heisse August gibt den Rest. Da hilft auch kein Tankwagen, mit dem versucht wird, den jungen, angepflanzt en Wald (Mischwald) zu retten. Ich bin da gerade ganz hoffnungslos…
    Liebe Grüße
    Schönes Wochenende
    Nina

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    • Es geht um mehr als um Beschwerden. Es geht um unsere Natur. Das fängt im kleinen, bei allen Menschen an. Alle sind gefordert. Alle müssen langsam mal begreifen. Wenn auch nicht für die eigene Person. Vielleicht aber für die nachfolgende Generation, wie eigene Kinder oder Enkelkinder?
      LG Jürgen

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  6. Toller Beitrag! Die Schäden sind schon dramatisch und das ist traurig. Wir können froh sein, dass dieser Sommer nicht ganz so trocken ist, wie die beiden letzten. Zu befürchten ist aber, dass die Tendenz weiter zu nasseren Wintern und trockeneren Sommermonaten geht. In der Summe fällt gar nicht weniger Regen, aber er fällt zu wenig in den Monaten, in denen die Natur ihn besonders dringend braucht. Ausgerechnet der April, wenn das Leben neu erwacht, ist viel trockener als früher. Man sucht inzwischen schon nach Baumarten, die das besser verkraften. Ob das die Lösung ist? Zweifel sind angebracht, denn in der Natur ist so viel voneinander abhängig. Artensterben vollziehen sich selten solo, sondern es sind oft auch andere Lebensformen mit betroffen. Die Heringe zB laichen inzwischen in der Ostsee früher ab durch die Wassererwärmung. Aber das Plankton macht diesen Wandel nicht mit, so dass die Heringsbrut verhungert, die wiederum für viele andere Meeresbewohner wichtige Nahrungsgrundlage ist. Alles hängt miteinander zusammen, ist voneinander abhängig. Man kann nicht so einfach die Teile dieses Puzzles austauschen. Wir lösen damit Kettenreaktionen aus, deren Folgen unabsehbar sind und möglicherweise immer weitere Kreise ziehen, weil jede „Lösung“ schon Ursache neuer Probleme sein kann.

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    • Was Du schreibst hat „Hand und Fuß“. Man kann es auch drehen und wenden wie man will. Der Mensch sollte sich mehr raushalten. Die Natur kann sich da schon ganz gut helfen, wenn wir sie nur lassen. Ich habe kürzlich einen FS Bericht aus dem Kerngebiet von Tschernobyl gesehen. Über Jahrzehnte konnte der Mensch da nicht eingreifen. Ein Wunder, wenn man sieht was die Natur da geleistet hat. Sehr beeindruckend.

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      • So sehe ich das auch. Die Natur findet ineinander verzahnte und aufeinander abgestimmte Lösungen. Was man unbedingt in den Griff bekommen muss ist die Erderwärmung und die Überbevölkerung, die letztlich Ursache allen Übels ist. Die Klimaveränderung geht so schnell, dass es den meisten Lebewesen und Ökosystemen nicht gelingen kann, sich darauf einzustellen. Das Leben wird nicht ganz aussterben, aber sehr weitreichend, wenn das nicht verhindert wird. Es wird vergleichbar sein mit dem Einschlag des Himmelskörpers, der das Zeitalter der Dinosaurier beendete. Nicht ganz so abrupt, aber doch sehr plötzlich wird den meisten Lebewesen, auch dem Menschen, die Lebensgrundlage entzogen. Weil alles voneinander abhängt, wird ein Übel das nächste auslösen, so wie ein Dominostein den nächsten umwirft.

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      • Wir sind ein ganz kleiner Stein im System, ein Staubkörnchen. Wir sollten nicht so überheblich sein, uns einzubilden die Natur käme damit nicht klar. Was in der Urzeit möglich war, ist es immer noch. Nur wir Menschen helfen jetzt dabei mit.

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  7. Lieber Jürgen,
    deinem aufklärenden Beitrag kann ich nur beipflichten.
    Wir sind abhängig vom Wald, also sollten wir uns um seine Gesundheit kümmern!

    Ich danke dir für diesen wunderbaren, aufklärenden Eintrag. Ich hoffe er wird recht viele Menschen erreichen.

    Lieben Gruß,
    Lilo

    Auch von mir eine Bitte an ALLE – seid gut zu unseren Wäldern und Parkanlagen. Bitte hinterlasst sie nach einem Besuch ordentlich.

    Übrigens – jeder einzelne Baum zählt – auch der vor unseren Haustüren. Bei den sommerlichen Temperaturen wird jeder Baum über Wasser sehr dankbar sein!

    Lieber Jürgen, sei bitte nicht böse – ich konnte nicht anders! *lieb guck*

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    • Liebe Lilo.
      Ich bin sehr erfreut über Deinen tollen Zusatz. Hoffentlich lesen das sehr viele Menschen und helfen den Bäumen in dieser schweren Zeit. Zusammen können wir eine Menge schaffen.
      LG Jürgen

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  8. Wer deinem Blog schon über lange Zeit folgt und auch wirklich liest weiß, dass du stets alles beschreibst wie es wirklich ist lieber Jürgen. Was auch ich wie bestimmt fast alke deiner Besucher sehr zu schätzen weiß.
    Inzwischen drehte sich über sehr lange Zeit alles nur noch um Corona, wobei unter anderem auch sehr wichtige Themen wie Umweltschutz und auch der Schutz unsere „grünen Lunge“ fast völlig ins Abseits rutschte.
    Dein Beitrag dazu ist sehr ausführlich, interessant und wirklich verständlich verfasst, was eigentlich einen jeden zum Nachdenken bringt bzw bringen sollte!
    Liebe Grüße von Hanne

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  9. Ende der Achtziger weilte ich mit meiner Familie im Urlaub in der damaligen CSSR. Für die Rückfahrt wählten wir auf meinen Wunsch hin die Route über den Kamm des Erzgebirges. Ich hatte zwar schon vom Waldsterben im Erzgebirge gehört, aber was ich da sah, brachte mich zum Weinen. Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Ähnliches sah ich letztes Jahr in Thüringen. Deshalb, lieber Jürgen ist Dein Bericht so wichtig. Liebe Grüße von der sommerlichen Küste

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    • Danke, liebe Hedwig für Deinen Kommentar.
      Man kann es den Menschen nicht oft genug vor Augen führen. Zu schnell wird alles wieder vergessen. Der altbekannte Satz war nie so wichtig wie heute. „Die Natur braucht uns nicht. Wir brauchen die Natur“.
      LG Jürgen

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