78 Kommentare zu “„Lippe(n)-Bekenntnisse“. (4)

  1. Ich hatte mich ja schon ein bissel gewappnet für deine heutigen „Lippe(n)-Bekenntnisse“, aber das hat jetzt trotzdem nichts an der Traurigkeit geändert, mit der man diesen Eintrag guckt. Es tut mir so leid um Willy, und es ist so traurig, daß er so ein Ende haben mußte, und auch, wenn es in der Natur oft so und ähnlich abläuft, da ist der Wunsch doch mächtiger, helfen zu können, aber leider, der Wunsch war vergeblich.
    Nun hast du hier dem armen Willy wenigstens ein Denkmal im Herzen gesetzt, das versöhnt doch ein wenig mit der so sehr traurigen Geschichte.
    Danke dafür und liebe Grüße
    Monika.

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    • Danke Monika.
      Das Leben ist eben kein Wunschkonzert und die Natur kann grausam sein.
      Das ist immer wieder schwer zu akzeptieren.
      Aber es bleibt und nichts anderes übrig.
      Wir werden es wohl müssen.
      LG Jürgen

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  2. Fuer Willy – und uns – ist die Geschichte traurig geendet. Mit einem jungen Rehbocj ging es vor ein paar Jahren hier besser aus. Wir sahen ihn hier in unsere Garten herumhumpeln. Eines seiner beiden Vorderbeine war gebrochen. Aber richtig. Ein Teil baumelte ganz lose. Trotzdem „lief“ er natuerlich herum, aber wir hatten wirklich Bedenken was aus ihm werden wuerde. Da hatten wir uns aber – zum Glueck – getaeuscht. Wir haben ihn spaeter gesehen, mit verheiltem Bruch. Wo der gewesen war konnten man ganz deutlich sehen. An der Stelle war ein dicker Knoten im Bein. Aber so wie es aussah, war es total verheilt, denn er lief ohne jede Behinderung herum.
    Liebe Gruesse, und hab‘ einen feine Restsonntag,
    Pit

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    • Danke Dir.
      Es gibt hier einen Rehbock mit drei Beinen. Seit Jahren heißt es schon, er müsse abgeschossen werden.
      Ich habe tolle Fotos von dem Dreibeinigen. Er erfreut sich immer noch des Lebens und hat sogar Nachkommen gezeugt.
      Will heißen? Nicht gleich schießen. Da ist noch die Natur. Oft regelt sie es.
      LG Jürgen

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  3. Das ist aber wirklich eine traurige Geschichte. Da hatte er es eine lange Wegstrecke bis nach Deutschland geschafft, um dann ausgebootet zu werden, und tot in einem Abfallcontainer sein Ende zu finden. Wirklich schade, und eigentlich eine Schweinerei. LG Michael

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  4. Ein trauriges Ende.
    Und wie ist es mit seiner Lili weitergegangen? Hat sie mit ihrem Partner eine neue Brut grossgezogen? Ist sie jedes Jahr wiedergekommen?
    Viele Grüsse
    Christa

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    • Lilly hat mit ihrem neuen Partner in dem Jahr 4 Küken großgezogen.
      Im nächsten Jahr verliert sich ihre Spur, da sie nicht beringt war.
      Sicher ist, das der Vorjahrespartner nicht zurückgekommen ist. Ein
      neues Männchen lebt aber bis dato noch auf dem Bauernhof. Über das
      Weibchen kann ich nichts sagen, da es unberingt ist.
      LG Jürgen

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  5. Das Leben kann wirklich grausam sein und geht mit Tier oder auch Mensch manchmal auch ungerechter Weise noch grausamer um. Wie schade, dass Willy sich nicht helfen lassen wollte.

    Dein Betrag zu Willys Schicksal hat bestimmt vielen deiner Leser, wie auch mir, das Herz gerührt. Wenigstens ist Willy nicht namenlos gestorben. Ein Name für ein Tier lässt uns Menschen auch schnell eine Verbindung zu dem Tier aufbauen und man nimmt mehr Anteil an seinem Schicksal, bzw. respektiert das lebendige Wesen mehr.

    Vielleicht sollte man in der heutigen „tierischen“ Tierhaltung unserer Nutztiere auch eine Namensgebung einführen? Der Name würde das Tier (Kuh oder Schwein oder Geflügel) bis auf unseren Tisch begleiten und wir würden z.B. am Sonntag die Koteletts von Schwein „Paul“ verputzen. Vielleicht auf der Verpackung ein Bild von Paul obendrauf?

    Kürzlich wurde ja festgelegt, dass in Zukunft, die Sauen in den Ställen nicht mehr fixiert werden dürfen. Als ich die Bilder sah, was mit fixiert gemeint war, musste ich gleich das Programm wegschalten. Ich konnte das nicht ertragen. Ich bin auf dem Lande groß geworden und erinnere mich noch an große Auslaufgehege für die Schweine. Aus dem Gehege wurden an Regentagen Schlammbottiche, aber was soll’s. Die Tiere folgten ihren Instinkten und hatten Spaß am Suhlen.

    Ich wünsche noch einen schönen Sonntag

    LG Ostseemaus

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    • Wenn Willy hätte denken können, wäre er zum Entschluß gekommen sich helfen zu lassen.
      Leider hat ihn aber sein Fluchtinstinkt geleitet.
      Da ich sehr viel auf verschiedenen Bauernhöfen herumkomme, kann ich nur bestätigen,
      dass fast jede Kuh usw. ihren Namen hat.
      Je mehr das aber Richtung Massentierhaltung, mit tausenden Individuen geht, verliert sich das.
      LG Jürgen

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  6. Da stimmt auch der andere Frankfurter Spruch ‚Da kannst De ach em Ochs ins Horn petze..“☀️Es iss, wie es iss – sogar das Wetter heute: verbesserungswürdig!☀️☀️

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  7. Lieber Jürgen,
    nicht immer gibt es eben ein Happy End. Es macht einen aber doch besonders traurig, wenn man nicht helfen kann. Mit Hilfe wäre alles vielleicht gut ausgegangen.
    Liebe Grüße
    moni

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  8. Da sieht man wie seltsam manche Gesetzte und Verordnungen sind. Ich denke die „Erlösung“ wäre nicht so grausam gewesen. Ein Pferd mit einem Beinbruch wird ja auch „erlöst“ – und so weh, das einem Zuschauer tun kann, es wird wohl das Richtige sein.. Ich habe das einmal bei einem Reitturnier gesehen. Da würde nach dem Knall eine Decke über das tote Pferd gelegt und die Leute standen zu dessen Ehre alle auf. Hoffen wir für sie „neuen“ Störche, dass diese vor so einem Schicksal bewahrt bleiben! Schönen Sonntag!☀️

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    • Da werden Unterschiede gemacht, die man nicht immer versteht.
      Aber die Verantwortlichen haben oft nicht die geringste Ahnung.
      Besonders in Sachen Storch könnte ich hierzu eine Menge mehr schreiben.
      Belassen wir es dabei.
      Viele Grüße und einen schönen Sonntag.

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  9. Ich habe die Geschichte ja auch mehr oder weniger „live“ verfolgt – auf Linsenfutter und in den lokalen Medien. Was ich nicht verstehe – warum ist von den zuständigen Behörden kein Jäger eingeschaltet worden, um Willy von seinem Leid zu erlösen? Ihn einfach mit so einer Verletzung verrecken zu lassen, scheint mir dem Tierschutzgedanken zu widersprechen. Vielleicht hast Du ja was mitbekommen und kannst es erklären?

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    • Da der Storch unter Schutz steht, darf man ihn nicht einfach töten.
      Zu so einer Entscheidung hat sich keiner berufen gefühlt.
      Das hätte in den Medien auch ein Riesentheater gegeben.
      Ähnlich wie mit den Unmengen an Nutrias im Kurpark.
      Plötzlich waren sie weg. Angeblich umgesiedelt. Lach …

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  10. Ja, Natur ist eben leider auch so. Selbst wenn man das Bein hätte schönen können, eschätte doch nur ganz am Anfang geholfen, denke ich. Denn wenn er nicht seine Konstitution zurück bekommen hätte, wäre er auf dem Flug geht Süden gestorben. Eine Beinverletzung ist für fast alle Tiere ein Todesurteil, die Konkurrenz übernimmt sofort Revier und damit die Nahrung und den Ruhrort. Es tut mir leid, dass sowohl der Storch so lange hat leiden müssen. Und dass Du es hast verfolgen müssen, ohne helfen zu können.
    Liebe Grüße
    Nina

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    • Das mit dem Einfangen und helfen wollen (selbst wenn es geklappt hätte) ist ein Problem.
      Störche stehen unter Schutz. Da darf nicht jeder ran. Da warten sehr hohe Strafen.
      Das war später auch das Problem nach der Entsorgung. Ebenfalls verboten. Aber da hieß
      es nach meiner Meinung scheinbar, Gesetz oder Kapital. Es wurde nichts bekannt.
      LG Jürgen

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      • Ja, geschützte, tote Tiere müssen da liegen bleiben, wo sie verendet sind, sonst kann ja jeder behaupten…es würde illegalem Handel helfen. Gerade bei Raubvögeln und seltensten Tieren ist das unerlässlich, wenn für uns auch oft nicht nachvollziehbar.

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      • In der Regel werden sie von Jägern oder den Umweltämtern abgeholt.
        Untersucht und manchmal auch ausgestopft.
        Wie hier mit einem Biber.

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  11. 😢 Sehr traurig… Vieles bekommt man ja nicht mit, aber wenn man es hautnah miterlebt, ist es hart.
    In Yellowstone bekamen wir per Funk die Meldung, dass ein Bison in einen See nahe einer Straße eingebrochen sei und vergeblich um sein Leben kämpft. Die Ranger dürfen nichts unternehmen. Aber wir haben zum Glück mehrheitlich beschlossen, uns von dort fernzuhalten und dem Tier nicht beim Sterben zuzuschauen. Der Gedanke an seinen Kampf hat uns gereicht…
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Susanne

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  12. Was eine traurige Geschichte… Das ist die Natur, das Bewusstsein für das Individuum und das gemeinsame Aushalten von Schmerzen ist eine große Errungenschaft – nicht nur – des Menschen! Es tut mir sehr leid für dich!

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