78 Kommentare zu “Mein Aufreger der Woche.

  1. Gerade bei Lebensmitteln ist es echt unnötig einen bon zu drucken! Die darf man doch sowieso nicht zurückgeben!! Ich werde erst gefragt, ob ich den bon haben will, wenn er schon gedruckt wurde! Wenn ich verneine wird er weggeschmissen!! Wenn ich ihn annehme, schmeiße ich ihn weg!! Normalerweise nehme ich ihn mit, weil ich nicht weiß ob sie im laden Müll trennen…

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  2. Das die Kassenbons Bisphenol enthalten ist nicht zwingend, liegt an den Kassen und den Papier was der Besitzer einkauft. Ich habe in meinen Märkten nachgefragt und es ist frei von Bisphenol Ich verstehe die Aufregung nicht. In Italien funktioniert es seit Jahren ohne großes Tam Tam. Ob es alles digital sein darf, wie in Schweden ist ein anderes Thema, da geht es auch um die Freiheit des Einzelnen. Letztendlich ist in Schweden die totale Kontrolle des Menschen bald möglich, wenn es kein analoges Geld mehr gibt.
    Was mich wundert sind die Größe der Kassenzettel in Deutschland, die viel zitierten Brötchen werden immer brav in eine neue Papiertüte gepackt, könnte man ebenfalls drüber sinnen ob es nötig ist.
    Und Deutschland ist noch sehr human, in Italien ist man als Käufer verpflichtet den Bon aus dem Geschäft zu tragen und eine Zeit zu behalten.
    Aber so lange wir über solche Themen im Diskurs sind, ist die Welt noch in Ordnung.

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      • Ich denke, solange Polemik, Wut, mangelnder Respekt voreinander nicht der Tenor ist, lässt sich gut debattieren und es können Lösungen, Kompromisse gefunden werde.
        Aber wenn ich mich umschaue, habe ich das Gefühl die unterschiedlichen Ängste der Menschen und die daraus resultierenden Folgen verhindern konstruktive Handlungen.

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  3. Soweit mir bekannt, ist es mitNICHTen so, dass ein Bon GEDRUCKT werden muss. Er kann auch elektronisch ausgestellt werden. Steht so im Gesetz und zum Beispiel auf der Seite des Bundesfinanzministeriums. Dort heißt es: „Die Belegausgabepflicht ist bewusst technologie-neutral ausgestaltet. Es bleibt den Kasseninhabern unbenommen, Belege beispielsweise auch per Mail oder auf das Handy auszugeben.“ Link: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2019-11-19-steuergerechtigkeit-belegpflicht.html

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  4. Das ist in Schweden schon lange so aber jetzt soll es bald eine App geben, die alle Bons sammelt die man bekommt. Wieder grosse Aufregung. Nicht jeder hat ein Smartphone und man vill nicht überwacht werden. Ist schon alles ein Wahnsinn.

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  5. War am Freitag ein Thema, als hier meine Heizung abgelesen wurde, da gab es ja bisher dann von den eingetragenen Verbrauchswerten immer eine Kopie für den Mieter, jaaaa, die gibt es nämlich jetzt nicht mehr, weil Papier gespart werden solle, wir haben uns echt beide angeguckt und dann haben wir losgelacht, weil wir halt an die tolle Neuerung mit den Kassenbelegen gedacht haben, da packt man sich doch echt an den Kopf, das ist doch wirklich wie bei Schildbürgerns! Über so einen hanebüchenen Unsinn kann ich mich auch immer sehr aufregen!!!
    Hab trotzdem einen schönen Sonntag, liebe Grüße
    Monika.

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    • Das stimmt, liebe Monika. Man könnte wirklich an die „Schildbürger“ denken, wenn es nicht so traurig wäre. Von Umweltschutz reden und dann Unmengen giftiges Papier auf die Menschen und auf die Natur „loslassen“. Einfach unglaublich.
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
      LG Jürgen

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  6. Nicht zu sehr aufregen, Jürgen! Hätte wir im Land hier schon eGovernment und damit umfassende Digitalisierung, wäre dies nicht mehr nötig gewesen. Seit nunmehr 20 Jahren verspricht man uns dies von politischer Seite. Wir hier haben es, und arbeiten schon seit über 15 Jahren im Büro papierlos. Frag mich aber nicht wieviele Fallstricke es hier gab und gibt. Vom PostIdent-Verfahren, über die elektronische Versandlogistik. Alles ist von unseren ehemaligen Staatsunternehmen erst seit gut einem Jahr eingeführt. Neuestes die Justiz, bei der man Schriftsätze immer noch dreifach ausgedruckt einreichen muß. Ein Fax genügt nicht, und wir – wenn du einen Schriftsatz so (vorab) einreichst mit 0,50 Eurocent pro Blatt berechnet. Muß übrigens mal – natürlich schriftlich per Fax Lol – anfragen, ob ich dafür dann auch einen schriftlichen Kassenbon erhalte. Lol Wünsche dir einen schönen Sonntag! LG Michael

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    • Das liest sich schon mal nicht schlecht. Ich wußte es ja immer schon. Du wohnst in einer bevorzugten Gegend. Es müßte ja eigentlich überall möglich sein die Technik zu nutzen. Dafür haben wir sie ja schließlich. Der Gipfel ist natürlich in Massen giftiges Papier unter die Menschen zu bringen. Ich habe gelesen, das die Gifte bereits durch Anfassen übertragen werden. Denke mal an die Kassiererinnen im Supermarkt.
      Auch Dir einen schönen Sonntag.
      LG Jürgen

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  7. Und selbst für jede Kugel Eis… Dabei muss ich den Bon nicht mal mitnehmen und oft ist es dieses fiese Thermopapier. Ich habe nichts dagegen, das was gegen Steuerhinterziehung getan werden soll, aber unbedingt so?

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  8. Lieber Jürgen, ich kann Deinen Ärger nachvollziehen, würde aber auch Mannis Argumenten folgen. Vielleicht sollte man eine Grenze ziehen, so dass Kassenbons erst ab einem Betrag von z.B. 5 € gedruckt werden müssen. PS: besteht ein Kassenbon tatsächlich grundsätzlich aus Thermopapier?

    LG Martina

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  9. Auch auf die Gefahr hin, hier gegen den Strom zu schwimmen: Das ganze scheint mir einmal mehr eine typisch deutsche Diskussion und eine merkwürdig selbstbezogene dazu. Wir neigen offenbar dazu, Probleme auszusitzen und aufzuschieben und uns über schlechte (technische) Lösungen zu beklagen, wenn wir „Funf-vor-Zwölf“ dann doch tätig werden müssen. Die Einführung der Sache war seit 2016 bekannt. – Viele andere Staaten in Europa haben die Plicht vor Jahren schon umgesetzt oder unter unserem Zwang umsetzen müssen (siehe z.B. Griechenland bei der Finanzkonsolidierung) und leben damit, was in der Presse und öffenlichen Diskussion merkwürdigerweise kaum je erwähnt wird. Da wäre es ja zB. sinnvoll mal zu sehen, wie die das jeweils machen. (In Italien gibt es übrigens, so las ich, sogar die Plicht für den Kunden den Bon mit aus dem Laden zu nehmen.)

    – Und wenn die technische Umsetzung bis jetzt nicht zufriedenstellend ist, weil die Kassenhersteller von Ihren Kunden nicht gezwungen wurden etwas zu tun und die Kunden/Händler sich nicht über Anbieter anderweitigen Materials informiert haben (es gibt recyclebares Bonpapier) dann liegt das letztlich an jedem einzelnen Markteilnehmer.

    Also: Ja, die Nutzung von nichtreyclebarem Bonpapier ist schäflich und schlecht, aber nicht zwingend. – Ja, die Bekämpung von unzweifelhaft vielerorts erfolgender Steuerhinterziehung ist nötig (wenn man dagegen ist beschwere man sich bitte auch nicht spätestens bei der nächten „Konjunkturdelle“ über fehlende Steuergelder für öffentliche Projekte). – Ja, es gibt andere Wege, z.B. den elektronischen Beleg bei unbarer Bezahlung z.B. per Smartphone etc. aber dazu wollen wir ja auch nicht alle gezwungen werden, oder?

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    • Was heißt gegen den Strom. Jeder hat seine Meinung und das finde ich gut. Es gibt immer ein dafür und ein dagegen. Alle aufgeführten Argumente kann ich nachvollziehen. Um was es mir geht, habe ich auch schon mehrfach kundgetan. Es ist einzig der Naturschutzgedanke. Wird haben da jede Menge Probleme in Sachen Umweltschutz. Es müssen nicht noch mehr werden. Wir sind uns ja wohl einig, dass dieses Papier nicht dazu beiträgt, die Situation zu verbessern. Es ist nun einmal giftig. Das sollte eigentlich reichen sich Gedanken zu machen wie man es vermeidet, dass noch mehr davon in den Umlauf gelangen kann. Jeder einzelne ist da gefordert.

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  10. Sicherlich ein großes Problem aber ich möchte doch ganz einfach auch die Gegenseite aufzeigen ! In den letzten Monaten/Jahre hatte ich handwerkliche Tätigkeiten zuhause. Rohrreinigungsfirma wegen verstopften Rohren oder auch einen Elektriker wegen defekter Geschirrspülmaschine.
    Wenn es an das „bezahlen“ ging habe beide die Frage gestellt “ mit oder ohne Rechnung“ ??
    ohne Rechnung bedeutet ohne Mehrwertsteuer ! Ich wurde natürlich darauf hingewiesen dass der zu zahlende Betrag ohne Rechnung natürlich günstiger wäre und der sofort bar zu bezahlen ist. Also ich entschied mich für ohne Rechnung ! Bargeld ausgehändigt und Thema erledigt ! Das sind nur 2 Beispiele !!!
    Lösung habe ich aber auch keine ! LG Manni

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    • Es geht mir nicht um Handwerker die, ohne Rechnungen den Staat betrügen, sondern um unzählige umweltbelastende und giftige Kassenbons, die für jeden Kleinstbetrag ausgestellt werden sollen. Mich interessiert in meinem Beitrag nur der Frevel an der Natur. Dafür muß eine bessere Lösung her.
      LG Jürgen

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  11. Alle Belege in ein Kuvert und unfrei an – wahlweise – BMU, Stresemannstraße 128 – 130, 10117 Berlin oder BMF, Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin schicken.
    Übrigens ist die Nichtausgabe eines Kassenbons nicht bußgeldbelegt.

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  12. Ups… Irgend etwas lief mit meinem Kommentar dazu gerade schief, denn er wurde wie kurz zu sehen war nur teilweise, wenn überhaupt übermittelt…🙄
    Liebs Grüßle von Hanne

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  13. Kann deine Aufregung über diesen wieder einmal, nicht nur in meinen Augen völligen Schwachsinn bestens nachvollziehen, lieber Jürgen. Nicht nur dass die eh schon gestressten Verkäufer/innen zusätzlichen bürokratischen Aufwand haben (jeder Kunde muss gefragt werden ob er den Bon, wenn auch nur Minibetrag, haben will und nicht vom Kunden angenommene Bons müssen gesammelt werden) entsteht dadurch noch mehr unnötiger Sondermüll.

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    • Danke Dir, liebe Hanne,
      das Riesenproblem ist der gewaltige und giftige Berg an Sondermüll.
      Streng genommen dürfen wir die Belege nicht einmal in eine normale Mülltonne werden.
      Das haben viele Menschen, die korrekt entsorgen möchten, nicht einmal wahrgenommen.
      LG Jürgen

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  14. Wir sind doch so und so schon mit viel „Mist“ belastet und jetzt noch die unsinnige „Zettelwirtschaft“.
    Ich verstehe das alles nicht. Steuerhinterziehungen laufen sicher auf einem ganz aneren Weg als über eine Registrierkasse. Das ist doch alles kotzhaft mit was man die Welt zumüllt.

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    • Du verstehst das nicht? Ich auch nicht.
      Noch was … dieser ganze Müll ist auch noch giftig.
      Ein Zettel werden viele fragen? Die Masse macht es.
      Eine Plastiktüte verschmutzt auch nicht die Weltmeere.

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  15. Ich halte die Bonpflicht auch für überzogen, aber es gibt Dinge, die dikussionswürdiger sind. Ich vermisse bei der Debatte um Klimaschutz die Beschäftigung mit der Frage, wie Teile de Schwerlastverkehrs von der Straße kommen. Darüber wird zur Zeit gar nicht geredet und statt dessen an Autobahnen Oberleitungen für elektrisch betriebene Trucks gebaut, die offensichtlich keiner haben will.

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    • Eigentlich ist dies ein Tier- und Naturblog. Hin und wieder überkommt es mich aber.
      Wenn ich sehe, was da mit unserer Natur passiert, was eigentlich unvertretbar ist, dann kann ich nicht anders.
      Man sagt ja immer, wenn die Wut zu groß wird, muß sie raus. Das war mal wieder der Fall.
      Aber es stimmt, was Du da schreibst. Ich bin da ganz Deiner Meinung.

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  16. Nachteil für die Natur meinte ich mit dem Verkehrsmanagement. Förderung von alternativen Verkehrsmöglichkeiten wie Bahn, Fahrrad etc…. Da geschieht fast nichts. Verweigerungshaltung ist katastrophal.

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  17. Du hast ja völlig recht mit deiner Meinung. Ich persönlich brauche zwar jeden Kassenbon, weil ich die Einkäufe für z.Z. 8 Haushalte erledige und abrechnen und Wechselgeld zurückgeben muß. Es war bisher auch nie ein Problem einen Kassenbon oder eine Quittung zu bekommen. Wegen mir, könnte alles so bleiben, wie es bisher war.
    Generell finde ich diese neue Regelung ebenso idiotisch wie überflüssig. Jeder Markthändler muß sich jetzt extra eine Registrierkasse anschaffen und kann dann gucken, wo er auf dem Wochenmarkt den Strom dafür her bekommt. Das ist doch Irrsinn!

    Viele Grüße
    Dieter

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  18. Guten Morgen Jürgen,
    diese Kassenbonverordnung kam ja wie aus der Hüfte geschossen, während für wichtigere Gesetze Jahre in`s Land gehen. Ich komm da auch nicht mit und freue mich über deinen `Aufreger´.
    Vielleicht sollten wir uns häufiger mal mit einer klaren Ansage aufregen.
    In diesem Sinne!
    Nochmal alles Gute für 2020!
    Jürgen aus Loy

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  19. So lange zu jeder modernen Registrierkasse sogenannte Schulungsschlüssel mitgeliefert werden, mit denen man zwar bonieren und auch Rechnungsbons ausdrucken kann, die Umsätze aber nicht verzeichnet werden, ist das Ganze ein höchst blödsinniger Schuss in den Ofen.

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    • Im Zeitalter der Technik kann man auch autom. registrieren, ohne für jeden Vorgang einen Bon auszudrucken.
      Ich lobe die guten alten Zeiten. Eingänge / Ausgänge. Die Differenz versteuern. Fertig.
      Damals wurde betrogen. Wer es will, kann es heute auch noch.
      Nur die Natur läßt sich nicht betrügen. Sie muß mit dem Müll fertig werden.

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  20. Und was zu allem Ueberfluss dazu kommt: die Steuerhinterziehung, die damit angeblich verhindert werden soll, wird dieser Ausdruck ja gar nicht verhindern koennen. Aber moeglicherweise werden unsere so hochintelligenten Politiker noch darauf kommen, und dann flugs ein Gesetz beschliessen, dass nun jeder Buerger seine Kassenbons kopieren und per Post ans Finanzamt schicken muss.
    Ich koennte kot***n!

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  21. Das ist echt bescheuert. Ich schmeiße den eh immer weg. Es sei denn, ich brauche die Garantie und ich denke so geht es Otto Normalverbraucher wohl auch. Also wozu der Unsinn?!? 👎

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