36 Kommentare zu “Hornissen … spannende Erkenntnisse über eine Insektenart.

  1. Ich mag Hornissen, alleine ihre Größe ist beeindruckend, ich wußte aber auch, daß das mit den Stichen ein Aberglaube ist und sie viel friedfertiger als zum Beispiel Wespen sind. Da hab ich mich jetzt sehr gefreut über deinen interessanten und lehrreichen Eintrag und die wirklich fantastischen Bilder deiner Fotokollegin, da braucht man wahrlich viel Geduld für so gute Fotos. Auch meinen herzlichen Dank an Regina K.
    Und sieh an, sie verstehen zu speisen, die Hornissen, das beste Fleisch ist für den Nachwuchs, wie symphatisch!
    Danke für den schönen Eintrag, ich wünsche dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße
    Monika.

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  2. Danke für diesen wirklichen tollen und höchst informativen Beitrag. Hatte übrigens in diesem Jahr die ganze Zeit seit es wärmer wurde, trotz unserer Obstbäume im Hofraum nur eine einzige Wespe, keine einzige Biene und schon gar keine Hornisse gesehen. Nur zwei Hummeln vergnügten sich an ein paar Kirschen. Das stimmt irgendwie traurig. LG Michael

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  3. Das sind wirklich tolle Aufnahmen. Wie die das immer wieder hinbekommt, fantastisch! Ich habe zwar Respekt vor den Hornissen – ein zwei Mal im Jahr fliegt eine auf dem Balkon vorbei, aber sie sind ruhiger als Wespen (fangen sie die nicht auch?). Nicht dieses hibbelige, empfindliche der zappeligen Wespen. Das ist schon mal ganz angenehm. Ich denke auch, ruhig bleiben ist immer das oberste Gebot. Das mit dem Brustfleisch ist ja ein Ding. Tja, auch die Hornissen wissen, was gut ist!

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  4. Einen schönen Bericht hast du da zusammengestellt. Das Erleben von friedfertigen Hornissen macht sie einem immer sympathischer. Sogar mein wespen- und hormissenfeindlich erzogener Mann hat sich inzwischen von solchen Beobachtungen zu anerkennender Toleranz bekehren lassen.

    Interessant finde ich die Dämmerungs- und sogar Nachtaktivität im Dunklen, vor erleuchteten Fenstern, das ist ja bei anderen Wespenarten nicht der Fall, auch dann noch zu jagen.
    Bei uns suchen die Hornissen in den späten Stunden die Zwischenräume der Aussenjalousie ab, man hört es daran, dass sie ab und zu gegen das Fenster klopfen, wenn sie dort etwas wegholen.

    Wegen des Insekten- und Wassermangels sitzen einzelne Hornissen am Obst, nagen ein Stück davon an und bleiben daran – und später darinnen – sitzen, einerseits auf angelockte Insekten hoffend, die ihnen lieber wären als das Obst, aber in Ermangelung dessen sich auch mit der Obstdiät erhalten.
    Dabei sind sie sehr ökonomisch, und nagen nicht wahllos alles an, sondern bleiben, wenn man es ihnen nicht wegnimmt, diesem einen Apfel oder derjenigen Birne oder Traube treu und fliegt sie immer wieder an, wie unsereiner sein Lieblingsrestaurant.

    Wenn man das bedenkt, und vor eventuellem Pflücken einen Blick auf das Obst wirft, ist sogar das Stück unmittelbar daneben völlig ungefährlich, zumindest nach meiner Erfahrung im eigenen Garten, wo mich die Hornissen persönlich zu kennen scheinen und wissen, dass ihnen von mir keine Gefahr droht.
    Kürzlich zappelte eine Hornisse im Wasser einer Vogeltränke und im Impuls des Rettenwollens hob ich sie mit der flachen Hand heraus – sie war einfach nur froh, draussen zu sein, „verschnaufte“ kurz und surrte dann davon.

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    • Das sind ganz tolle Beobachtungen. Ich bin Dir sehr dankbar für diese ausführliche Beschreibung. Hoffentlich lesen das ganz viele meiner Leser. Es bringt uns diese wundervollen Wesen noch ein gutes Stück näher, den viele wissen garnicht, was uns da umschwirrt. Absolut harmlos und keinesfalls aggressiv, oder gar gefährlich, wie man uns früher glauben machen wollte. Nochmals vielen Dank für diesen wunderbaren Kommentar.

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  5. Um meinen Apfelbaum schwirren nicht nur Wespen, um die dort von den Vögeln angeknabberten Äpfel zu genießen, sondern auch Hornissen…. die mir aber keine Angst oder Sorge bereiten lieber Jürgen.
    Kürzlich krabbelte eine Hornisse bei einer Feier im Garten etwas zu nah an die Leckereien. Da nahm ich sie mit der Fliegenklatsche auf anstatt nach ihr zu schlagen und brachte sie problemlos zum Gebüsch, wofür sie mir bestimmt dankbar war. 😀
    Liebs Grüßle von Hanne 🌻

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    • Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, sondern schon eher die Wespen. Diese wollen an den Äpfeln knabbern. Die Hornissen wiederum haben es auf die Wespen abgesehen. Das ist die Natur.
      Lassen wir sie in Ruhe und überlassen der Natur das Geschehen. So können wir uns auch an den Dingen erfreuen.
      LG Jürgen

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  6. Wahrlich, das sind wieder großartige Bilder. Und (auch wieder) habe ich jetzt einiges gelernt. Aber gefürchtet habe ich mich vor ihnen noch nie und auchnoch nie eine unangenehme Begegnung mit ihnen gehabt. Wespen sind anders, aber auch nur, wenn ihre Brut geschlüpft ist. Wir haben hier Bienen, Hornissen und Wespen, aber sie zu fotografieren ist mir noch ncht gelungen, sie sind zu schnell oder ich zu langsam 😉
    herzliche Grüße, Ulli

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  7. Jürgen, vielen Dank für diesen schönen Beitrag und die tollen Fotos deiner Kollegin Regina K.
    Hornissen fressen am Liebsten Wespen, da denken die Menschen „gut so“; doch Wespen stehen unter Naturschutz und dürfen von Menschen nicht tot geschlagen werden. Besser mit Wasser besprühen, dann denken sie, es regnet und ziehen ab.
    Aber Hornissen müssen auch leben, und so belassen wir ihnen ihre Beute.
    LG Ruth

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    • Moin Ruth,
      das Beste wäre, wenn wir Menschen die Natur bewundern und sie ansonsten in Ruhe lassen würden.
      Der beste Regulator in der Natur ist die Natur selber. Es können nicht alle Tiere Vegetatier sein.
      Ein schönes Wochenende.
      LG Jürgen

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  8. Ich wusste das alles nicht, und habe Horissen auch nie am Nest beobachtet. Also das sind alles große Neuigkeiten für mich, sehr interessant und spannend. Eine Aporie nur: Wenn die geschützten Hornissen nun den ebenfalls geschützten Wespen den Garaus machen? Wer übernimmt dann die Funktion der Wespen, über die ich auch erst kürzlich einiges gelernt habe?

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  9. Einfach atemberaubend, diese Fotos. Hornissen haben wir in unserem Garten auch sehr viele. Sie holen am Teich Wasser und sind mit ein Grund dafür, dass sich die lästigeren Wespen kaum bemerkbar machen, vermute ich. Umso länger ich die Hornissen beobachte, desto sympathischer sind sie mir. Sie wirken immer ruhig, gelassen und elegant. Mit den Fotos habt ihr mir eine große Freude gemacht. Dank an Regina K.

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    • Das freut mich und ich werde den Dank gerne weiter geben.
      Die Vermutung in Sachen Wespen stimmt wohl. Sie gehören mit zur Lieblingsspeise.
      Es ist immer wieder erstaunlich, was da in der Natur, oftmals von uns unbemerkt, so alles passsiert.

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  10. Kürzlich habe ich einen Bericht über Hornissen im Fernsehen gesehen. Da habe ich auch vieles über diese Tiere erfahren, was ich vorher gar nicht wusste. An den abergläubischen Quatsch habe ich allrdings auch vorher schon nocht geglaubt. Ihr Gift soll viel schwächer sein, als das von Bienen und Hummeln. Was sie mir sympatisch macht: Sie fressen am liebsten Wespen. 🙂

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