35 Kommentare zu “Insektensterben in Deutschland.

  1. So blöd es sich anhört, aber vielleicht fangen mehr Menschen damit an, sich mit den schönen Insekten auch zu beschäftigen. Irgendwie ist ihr „Image“ noch nicht so gut. Den Vögeln geht es da „besser“. Sie wirken positiver und die Allgemeinheit interessiert sich mehr. Geht mir auch ein wenig so. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Auch im klassischen Naturführerbereich und Bestimmungsbüchern schneiden die Vögel besser ab, zu mindestens gefühlt.
    Diesen Artikel / Kommentar zum Thema: „Insektensterben immer dramatischer “ finde ich auch informativ:

    https://naturagbramsche.blog/2017/10/24/insektenschwund-immer-dramatischer/

    Liebe, windige Orkangrüße!

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    • Das sehe ich auch so. Da gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Der Sturm ist zum Glück durch. Ich bin um ein Zelt reicher. Das kam geflogen und hing dann bei mir an der Balkonbrüstung.
      LG Jürgen

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  2. Ich bemerke seit Langem die saubere Windschutzscheibe im Sommer. Früher brauchte man Schwamm und Spezialablöser – heute nichts.
    Dieses Jahr waren einige Felder in Nordjütland mit üppigen Blumenrändern eingesäumt und ich freute mich darüber.
    Und noch mehr freute ich mich über die aufgestellten Schilder „Faunastribe!“, die die Menschen davon abhielten, jene Blumen auch noch abzurupfen!
    Vielen Dank für diesen Artikel!
    LG Meermond

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  3. Die Molkerei Piding im Berchtesgadener Land – meiner Heimat – ist meines Wissens deutschlandweit der erste und bislang einzige milchverarbeitende Großbetrieb, der nur mehr Milch von Betrieben annimmt, die keinerlei Glyphosat verwenden. Ich finde, dies ist ein verdammt gutes Zeichen in die richtige Richtung.

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  4. Das wird die Agrarlobby aber nicht besonders erfreuen. Die wissen zwar, dass sie dringend handeln müssen, aber sind nicht gewillt, die Investitionen zu tätigen, und die Politik bestärkt sie in ihrem Vorgehen gerne. Also graben wir uns weiterhin selbst das Wasser ab. Schade eigentlich.

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    • Freude bereiten will ich den Verursachern eigentlich auch nicht. Bei mir steht im Vordergrund die Info. Wir müssen Aufmerksam machen. In der Menge sind wir stark. Beispiele gibt es genug. Nach meinen Beobachtungen regt sich auch hier und da schon Widerstand. Beispiel Bayern.

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      • Wenn Glyphosat dann nicht einfach durch anderes ersetzt wird sondern die konventionelle Landwirtschaft mal komplett aufgegeben wird kann das sogar was geben. Aber alternative Methoden werden immer noch sehr skeptisch betrachtet. Für unsere Infokampagnen werden wir oft nur belächelt…

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  5. Es sind nicht nur Glyphosaat und sonstiger fehlgeleiteter Umgang mit Insektiziden in der Landwirtschaft schuld, es müssen sich auch all die mit an die Nase packen, die ganz vorn mit dran waren an der Panikmache wegen der Eichenprozessionsspinner, und statt gezielter örtlicher Bekämpfung eine grossflächige Bekämpfung von Arealen aus Hubschraubern mit befürwortet haben, denn glauben die Leute denn wirklich, das anderes Insektenleben davon verschont wird? Quadratkilometerweise: nein. Zum Nachlesen geeignet ist sogar eine Seite des Umweltbundesamtes, auf der mehrere Mittel genannt werden.

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    • Das Insektensterben wird seit Jahrzehnten beobachtet und durch wissenschaftliche Studien bewiesen. Das hat mit dem diesjährigen Eichenprozessionsspinner nichts zu tun. Der befällt eine einzelne Pflanzenart. Beim Insekten- und Vogelsterben geht es um mehr. Nämlich um verschiedene Gifte, wie Glyphosath, die fast alles vernichten. Das hat die Wissenschaft eindeutig bewiesen. Richtig erkannt. Es geht also nicht nur um Insekten und Vögel. Es geht auch um uns und nachfolgende Generationen.

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  6. Danke, lieber Dieter, fuer diesen interessanten Artikel und die Bilder. Leider kennen viel zu wenige Menschen diese Zusammenhaenge. Und dann sind auch noch die, die sie zwar kennen, sich aber nicht daran stoeren, weil es fuer sie unbequem ist. Wann wird die Menschheit einsichtig werden?! Ich fuerchte, erst dann, wenn es zu spaet ist.
    Hab‘ einen feinen Restsonntag,
    Pit

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  7. Schlimm. Denn auch wenn das momentan in aller Munde ist, heißt das noch nicht, dass was passiert. Aus Brandenburg kann ich bestätigen, dass die Zahl der Insekten stark abgenommen hat. Zumindest seit 2009 weiß ich das ganz genau, denn da hatte ich z.B. noch viel mehr verschiendene Schmetterlinge und auch Libellen vor der Linse. Diestelfalter, Landkärtchen, C-Falter, kleiner Fuchs… dieses Jahr habe ich nicht einen davon gesehen. 😦

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  8. Leider spielt bei solchen Sachen Geld immer eine grosse Rolle die Produktion muss beschleunigt werden oder es darf kein Verlust entstehen. Mein Mann und ich haben in Indien bei einer landwirtschaftlichen Schulung mitgemacht. Ich hatte erwartet es sei da etwas anders, doch leider lag ich falsch. Den armen Bauern, die Teilnahmen, wurde hauptsächlich beigebracht wie sie schädliche Chemikalien einsetzen können um die Insekten zu töten und die Produktion zu erhöheN. Dort ging es viel um die Existenz der Bauern die von ihrer Ernte abhängig sind was ich sehr traurig fand zu sehen.

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  9. Zumindest offiziell hat Bayern etwas unternommen. Was aber da noch an Altbeständen vorhanden ist, und mit Sicherheit verwendet wird, will ich gar nicht wissen. Noch vor zwanzig Jahren holten Leute aus unserer Gegend das bei uns längst verbotene DDT aus dem Nachbarland. ;-( Hoffen wir das Beste, auch wenn die Agrarindustrie sicher längst sich selbst bestäubende Pflanzen im Programm hat. LG, und beste Wünsche zum Sonntag. Michael

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    • Nein, in manchen Dingen sollten andere Bundesländer schon mal nach Bayern schauen. Kann nicht schaden. Ich weiß, wovon ich spreche.
      Du weißt doch, was es heißt, steter Tropfen …
      Michael, wir müssen da am Ball bleiben.
      LG Jürgen

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  10. Das ist sehr schlimm und dramatisch. Nur leider, solange es um Geldgeschäfte geht, wie beim Glyphosat, wird das Massensterben der Insekten weiter zunehmen, sowie die Krebserkrankungen beim Menschen….

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  11. Ein sehr wichtiger Beitrag! Gerade den Menschen in den Großstädten fehlt oft das Verständnis oder das Wissen um die Zusammenhänge. Was die Verwendung von Pestiziden in de Landwirtschaft angeht, müsste die Politik endlich die richtigen Entscheidungen treffen.

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