24 Kommentare zu “An der Futterstelle.

  1. Bei mir werden die Vögel auch das ganze Jahr über gefüttert. Vor allem zur Brutzeit und im Winter. In jeder Ecke steht ein Häuschen. Ebenso Vogeltränken. Und über den Winter bleiben die Pflanzen stehen, der Samen wegen. Selbst für Insekten und Bienen gibt es hier einiges.Bin jetzt echt froh darüber, dass es noch mehr Leute gibt, die eine Ganzjahresfütterung machen.
    LG Claudia

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  2. Hallo Jürgen,
    darüber ließe sich stundenlang diskutieren. Ich denke, dass soll jeder so machen, wie er es für sich am Besten hält. Meine Tochter wohnt am Ende des Ortes, dahinter nur Pferdekoppel und Weide und Felder und trotzdem füttert sie das ganze Jahr über. Im Winter, weil sie es für gut hält, danach weil die Vögel ihre Jungen füttern müssen, und darüber hinaus, weil es der ganzen Familie Spaß macht.
    Es sieht bei ihr so aus wie auf deinen Fotos. Da tummeln sich Buntspechte, alle Arten von Meisen und viele Finken, natürlich auch Sperlinge – aber auch Tauben und Dohlen.
    — Deine Fotos sind wieder sehr gut und anschaulich.
    LG Ruth

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    • Hallo Ruth,
      man kann natürlich immer lange diskutieren. Aber Deine Tochter macht es genau richtig. Früher war man da auch anderer Meinung. Aber inzwischen ist es eindeutig wissenschaftlich erwiesen. Füttern bitte das ganze Jahr.
      LG Jürgen

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  3. Wir füttern die Vögel nur im Winter, dann aber reichlich. Wir wohnen aber auch auf einem großen Grundstück, wo es keinerlei Chemie und daher auch noch reichlich Blattläuse und viele andere Insekten gibt. Blühendes und samendes Unkraut gibt es reichlich. Vögel auch.

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    • Es geht um das allgemeine Verhalten der Menschen und vieler Irrtümer. Ich empfehle immer wieder, sich im Internet über die wissenschaftlichen Ergebnisse von Professor Berthold zu informieren. Die Entscheidung über das eigene Verhalten muß sowieso jeder Vogelliebhaber selber treffen.

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  4. Ja, eine moralische Verpflichtung, an anderer Stelle für Futter zu sorgen, die sehe ich auch, aber es wäre mir weit lieber, wenn Gartenbesitzer statt Futtersäckchen und Angeboten in Vogelhäusern Pflanzen in ihren Gärten setzen würden, die Insekten anlocken und Samen bilden dürfen, an Stängeln die nicht sofort abgeschnitten werden, denn daran können Vögel für sich und ihre Brut Futter finden, das ihnen besser bekommt als Erdnüsse.

    Solange die deutsche Gartenkultur darin besteht, alles zu stutzen, Insekten zu vernichten, Obstbäume zu spritzen , so dass kein Sperling und keine Meise mehr darin Blattläuse zu picken findet – ja, Spatzen tun das! – solange muss man einräumen, dass die hässlichen Plastiknetze mit Erdnüssen besser sind als nichts.
    Aber da sie unnützen Müll, Produktions- und Transportkosten sowie für ihren Anbau mit konventionellen Mitteln behandelt und womöglich gegen Motten noch einmal extra bestrahlt werden, und dass außerdem heimische Vogelarten mit nichtheimischer Nahrung konfrontiert werden, das finde ich zu kurz gedacht und zu bequem gemacht.

    Wer es ernst nimmt mit dem Reduzieren des in die Umwelt gelangenden Plastikmülls, muss auf diese Netze verzichten. Die gehören nicht in die Landschaftm wohin der Wind sie gern verweht, wenn sie leer sind, und sie sollen nicht die Vögel in Versuchung führen, sie in ihre Nester einzubauen.

    Füttern ja, aber so nicht.

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    • Im ersten Teil richtig. Besser ist sogar beides zu tun. Zufüttern und die deutsche Gartenkultur überdenken und auch mal einige Pflanzen mehr stehen zu lasssen. Das Thema Plastikmüll und Netze ist, wenn so wie beschrieben verfahren wird, auch richtig beschrieben. Wer mich kennt und meine Berichte regelmäßig verfolgt, der weiß ich bei Plastik und Müll jeglicher Art (achtlos weggeworfen) sofort „SAUER reagiere“. In meinem heutigen Beitrag läuft das aber anders. Das Netz wird immer neu befüllt mit ausgesuchter Nahrung, die man einzeln und lose im Landhandel kaufen kann. Wie gesagt … vorbildlich.

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      • Das ist der entscheidende Hinweis, der mir aus den Bildern nicht klar wurde: die wiederverwendbaren Futterstationen sind zu bevorzugen, und dass man besser kauft, als gar nichts tun zu können – es hat ja auch nicht jeder einen geeigneten Garten, ist auch klar.

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