21 Kommentare zu “Überraschung am Teich.

  1. Ja, wirklich unverantwortlich. Für alle möglichen Dinge benötigt man in diesem Land eine Erlaubnis oder irgendwelche Prüfungen. Sogar Landwirte dürfen Tiere nicht einfach so halten, der Zoll gibt sich Mühe die Einfuhr seltener Arten zu verhindern, aber manche Tierhandlungen sind einfach nur von Profit getrieben.

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  2. Guten Morgen,

    das Aussetzen und auch das Verkaufen ist unverantwortlich.

    Ich habe vor 42 Jahren in meinem jugendlichen Leichtsinn zwei kleine Rotwangen erworben. Sie machen wirklich viel Arbeit und brauchen viel Platz. Heute leben sie im Sommer in einem extra für sie angelegten Teich und im Winter in einer großen Badewanne mit Auslaufmöglichkeiten in unserem Schnuckenstall. Wie gesagt, sie sind jetzt 42 Jahre alt und bei bester Gesundheit.

    Sie können aber meines Erachtens auch den Winter in Teichen und Seen überleben. Bei uns im Wildpark sind auch drei Exemplare ausgesetzt worden, die aber im Frühling wieder aufgetaucht sind.

    Ich drücke die Daumen für die kleine Maus bei Euch. Hoffentlich ist sie nicht alleine. Rotwangen sind sehr gesellig und baden gern zusammen in der Sonne (zumindest unsere beiden Senioren)

    LG aus der Heide

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  3. Hallo Jürgen,
    ja, dies begegnet mir auch des Öfteren. Hier an den Hardtteichen ist im vergangenen Jahr eine – wie die Angler sagten – mind. 40 cm lange überfahren worden. Sie wollte wahrscheinlich von einem Teich in den anderen wandern.
    LG Ruth

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    • Hallo Ruth,
      die Menschen werden immer Rücksichtsloser.
      LG Jürgen
      PS.: Du bist doch Libellen Expertin. Hast Du eine Antwort auf die 2 Libellenfragen im Beitrag „im Reich des Froschkönigs“ vor einigen Tagen?
      Wäre Super.

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  4. Wenn sie älter werden und mehr Platz brauchen oder beissen, was sie dann schmerzhaft können, bringen die Besitzer sie „in die Natur“, in die sie nicht gehören.
    In den Wiener Donau-Auen (Nationalpark) z.B. gibt es seit Jahtzehnten schon eine ganze Population davon, die erfolgreich überlebt, allerdings in Konkurrenz mit der einheimischen Europäischen Sumpfschildkröte im begrenzeten Lebensraum, und wegen der Konkurrenz bekommt letztere Fortpflanzungsprobleme.
    Aber es gibt auch zahlreiche andere Orte, von denen sie als überdauernd vorkommend gemeldet wurden, was das Aussetzen in nichts besser macht.
    Warum bringen die Leute diese Tiere nicht ins Tierheim?

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  5. Doch, und das ist ja das Problem, diese nordamerikanischen Wasserschldkröten können in unserem Klima sehr gut gedeihen und auch überwintern, wenn das Gewässer tief genug ist und nicht bis zum Grund zufriert. Sie buddeln sich für den Winterschlaf ja in den Bodenschlamm ein.

    Aber sie gehören nicht unsere heimische Natur. Ich finde es auch zum Kotzen, wenn sie von verantwortungslosen Tierhaltern einfach ausgesetzt werden, nur weil sie für das heimische Aquarium zu groß geworden sind.

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  6. Traurig, das immer wieder alles was man sich mal als liebes Tierchen angeschafft hat, irgendwann in der Natur wieder zufinden ist. Aber ich meine, mal gelesen zu haben, das die Rotwangen sich auch in der Natur vermehren, es sind Jäger und können so überleben….was wiederum unserer einheimischen Natur nicht passt. trotzdem, auch wenn sie hier Chancen haben zu überleben, setzt man so ein Tier ( KEIN TIER) aus!!!! Blöde Menschen!

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