20 Kommentare zu “Der 1. Mai am Storchenhorst.

  1. Schöne Fotos und interessantes Gedankenfutter, denn einen alleinrichtigen Ort zum Anbieten von Nistgelegenheiten für Weisstörche gibt es überhaupt nicht. Wer durch die dünn besiedelten Regionen Spaniens fährt, sieht sie auf Kirchendächern gleich mit mehreren Horsten ebenso gern nisten wie in sehr hohen Bäumen weit abseits von Ortschaften – entscheidend ist lediglich eine gewisse Mindesthöhe und Stärke und erreichbare Gelegenheiten zur Futtersuche, sei es gepflügtes Kulturland oder nahezu unberührte Fläche.
    In Gegenden wie dem dichter besiedelten Mitteleuropa sind Nistgelegenheiten in Menschennähe leichter zu betreuen, was ich für einen Pluspunkt halte, wenn man aktiv dafür sorgen möchte, dass beringt oder auch mal gerettet wird, aber es ist nur eine Angelegenheit in diesem für den Menschen interessanten Sinne, dem Storch ist das egal, der „braucht“ den Menschen nur, wo der in Ermangelung natürlicher, teil- oder vollständig kahler hoher und dicker Bäume die Höhe anzubieten hat.

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    • Alles richtig, aber in der dargestellten E-Mail von Hotte ging es ihm darum festzustellen, das der Weißstorch menschenfreundlich eingestellt ist. Warum also das beschriebene, einzige Storchenpaar isolieren. Die Tiere selber haben eine Entscheidung getroffen und sind eigenmächtig auf den Bauernhof „umgezogen“.

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  2. Hier in meinem Heimatdorfan der Aller in NDS wurde erst in diesem Jahr ein Horst errichtet. Bin gespannt wann der erste Storch kommt.
    LG
    Ellen

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  3. So kenne ich das eigentlich auch: in Nord- und Ostdeutschland oder Polen brüten sie alle in den Dörfern. Allerdings gibt es mit den solitären Horsten ebenfalls gute Bruterfolge, wie man es z.B. im hessischen Kinzigtal seit Jahren beobachten kann. Beides sollte möglich sein! Hauptsache die Zahl der Brutpaare steigt weiter an, wie in den letzten Jahren auch in der Wetterau nordöstlich von Frankfurt. Ich würde das alles nicht zu eng sehen… 🙂

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    • Dazu muß man die Örtlichkeiten kennen. Hier sieht es anders aus. Es geht um das Erste, ein einzelnes Storchennest. Weitab in den Hintergrund gestellt, damit ja kein Mensch den Tieren zu Nahe kommt. Alles vor Jahren, in einem Lernprozess so geschehen. Die Störche haben, da der Baum einsturzgefährdet ist, die Eigeninitiative ergriffen und sind auf einen Bauernhof, in die Nähe der Menschen gezogen. Ein Beweis dafür, dass der Weißstorch durchaus die menschliche Nähe sucht.

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      • Das bestreite ich ja auch gar nicht – aber in manchen Gegenden sind diese Nisthilfen eben eine gute Ergänzung, in Ermangelung schöner, alter Bauernhäuser. Beides sollte möglich sein!

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